Die AVMZ-Filmreihe

 

von Stephan Oster

 

Schwarzfahren

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So der Titel eines weiteren Filmes der in den Mauern des Audiovisuellen Medienzentrum (AVMZ) zu Köln entstand.

Die Idee dazu hatte Elisabeth Krimm während Ihres Praktikums im AVMZ. Das Besondere an diesem Film ist, dass es ein Trickfilm ist, genauer gesagt ein Knetanimationsfilm. Die wohl bekanntesten Beispiele für Knetanimationsfilme sind die in England produzierten Filme mit „Wallace and Gromit“, die einen sehr großen Unterhaltungswert für Zuschauer jeglichen Alters haben. Obwohl nicht mit einem Millionenbudget produziert, kann der Trickfilm von Elisabeth Krimm ebenfalls einen solchen Unterhaltungswert vorweisen.

Krimm brauchte von der Planung bis zum fertigen Schnitt ca. ein Jahr, in dem sie täglich acht bis zehn Stunden an dem Projekt arbeitete, um es fertig zu stellen.
Der hohe Zeitaufwand entstand dadurch, dass jede Bewegung der Knetfiguren einzeln gefilmt werden musste. Um eine Sekunde Film herstellen zu können, in der eine flüssige Bewegung der Figuren zu erkennen ist, mussten sie 12mal ummodelliert werden. Da der Film eine Länge von ca. 17 Minuten vorweist, wird klar wie viel Arbeit in solch einem Film steckt. Durch das häufige Ummodellieren baute die Studentin, so wie sie selber sagt, eine Art „Beziehung“ zu den beiden Hauptfiguren (Guss & Maketta) auf.

Zusätzlich produzierte Elisabeth Krimm, als Studentin der Musikhochschule, selbst die Musik zu ihrem Film, die die Klasse des Films noch ein weiteres mal unterstreicht.

„Alles im allen ein Aufwand der sich gelohnt hat,“ sagt sie und ohne die Unterstützung des AVMZ und Ihrer Freunde hätte sie das Filmprojekt wohl nicht so hervorragend umsetzten können.

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