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"Rettet Eure Bildung!" - Kundgebung gegen Kürzungen im Bildungsetat |
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Kurz vor den bevorstehenden Landtagswahlen sollten die Landespolitiker auf die momentane Misere im Hochschulwesen aufmerksam gemacht werden. Zu diesem Zweck fanden vor den Landesparteizentralen von SPD, CDU und Grüne kurze Aktionen statt. Während dieser formulierten die Demonstranten ihre Forderungen an die jeweiligen Parteien. Hauptthemen des Protestes waren vor allem der geplante Stellenabbau im Rahmen des Qualitätspaktes, sowie die Möglichkeit der Einführung von Studiengebühren. Auch der Rückzug des Staates aus seiner Ausgleichenden Kontrollfunktion, durch mehr Autonomie für die Hochschulen wurde kritisiert. Die Kundgebung endete, entgegengesetzt der Ankündigung auf Flugzetteln und Plakaten, auf einer Wahlkampfveranstaltung der SPD, die mit Sprechchören und Trillerpfeifen massiv gestört wurde. Die SPD-Anhänger reagierten unterschiedlich. Teilweise war die Bereitschaft zu einem Dialog gegeben, jedoch blieb die Majorität verständnislos und liess sich vereinzelt zu aggressivem Verhalten provozieren. Wolfgang Clement brach die seine Rede bereits nach wenigen Minuten ab. SpiriTV gegenüber bezeichnete er die Demonstration als "Krawallmache" und wies die Vorwürfe der Studenten als unbegründet zurück. Der Qualitätspakt bringe den Hochschulen "deutlich mehr Geld" und die Stellenkürzungen seien deutlich kleiner als ihm vorgeworfen werde. Er äusserte sich enttäuscht über die Reaktion der Asten und zeigte sich bereit eine Diskussion, wenn auch nicht in diesem Rahmen, zu führen. Seine "Flucht nach Hinten" hinterliess jedoch Frust bei den Studierenden, die allerdings fruchtbare Diskussionen mit SPD-Anhängern führen konnten .
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