| Vom Sessel aus die Welt im Blick |
||||||||||||||
|
von Birger Kohlhase Wenn in Kölns Studentenwohnheimen bald geheimnisvolle Kästchen namens "Cable-Modem" neben dem PC ihre Lichter blinken lassen, dürfen sich studierende Stubenhocker freuen: Dank der Kooperation vom Kölner Studentenwerk mit NetCologne gibt es weitere Gründe, seine glasigen Augen auf eine Mattscheibe zu heften und Vorlesungen zu schwänzen. Eine Flatrate für das Surfen im Internet von 64 kbit/s an aufwärts, TV und Radio über Breitbandkabel mit 20 meist ausländischen Sendern zusätzlich. Das Shakehands des Kölner Telekommunikations-Unternehmens mit Studentenwerk und Uni-Rechenzentrum trägt diese Früchte zum Grundpreis von sechs Euro pro Monat, die automatisch über die Miete mit erhoben werden sollen. Die Wahl des Telefonanbieters bleibt jedem frei überlassen. "Bis Jahresende möchten wir unsere 84 Wohnheime verkabeln," verspricht Dr. Peter Schink, Geschäftsführer des Kölner Studentenwerks. Gerade den 35 Prozent ausländischen Studierenden, die meist nur wenige Semester unter seinen Dächern wohnen, bleibe somit die lästige Providersuche erspart und die Kommunikation mit der Heimat "preisgünstig" möglich. Den sechs Euro Basispreis in Köln stünden andernorts üblicherweise 15 Euro für den Anschluss gegenüber. NetCologne-Chef Werner Hanf beschreibt die wirtschaftliche Seite des
Deals: "Wir wollen die Studierenden finanziell nicht überbeanspruchen
und sind an den Rand der wirtschaftlichen Möglichkeiten gegangen.
Unsererseits möchten wir die eigene Leistungsfähigkeit zeigen."
Das heiß langfristig: Zufriedene Kunden gewinnen. Und die können
nun fleißig zu Hause bleiben und sich vom Sessel aus mit der Außenwelt
vertraut machen.
|
||||||||||||||
|
Wie gefällt Euch dieser Beitrag? Sagt uns Eure Meinung im Forum !!!
|
||||||||||||||
![]()
© SpiriTV
e.V. 2001. Impressum
SpiriTV e.V. ist nicht verantwortlich für die Inhalte externer Seiten.
Hinweise zum RealPlayer