Der Volksgarten wurde 1887 bis 1889 im Zuge der Neustadtplanung angelegt. Ein Fort der preußischen
Stadtbefestigung, umgewandelt in einen Rosengarten, ist integriert. Inzwischen ist der Volksgarten
wohl der bekannteste und populärste Park in Köln.
Im Sommer zeigt er sich Tag und Nacht von seinen besten Seiten: Morgens genießt man die Stille - zu
hören ist nur das Zwitschern der Vögel und das Quaken der Enten. Und das Plätschern des Springbrunnens
im Teich, dem Herzstück des Volksgartens.
Spaziergänger mit Hunden schlendern auf den Wegen, ein paar Freaks machen ihre Jogaübungen und die AWB
bringt den Müll vom Vortag weg. Dann die ersten Jogger, die im Laufe des Tages zu einer Schar unermüdlicher
Fitnessfans anwachsen.
Familien mit Kindern kommen. Die toben entweder auf dem großen Spielplatz herum, oder sie spielen am Ufer
des Teiches und füttern die Enten, Gänse und Schwäne.
Tagsüber ist der Volksgarten ein ungemein beliebter Treffpunkt für Menschen, die sich sonnen, auf der Wiese
in Ruhe lesen oder den Volksgarten in eine Spielwiese verwandeln: von allen erdenklichen Ballspielen übers
Jonglieren bis hin zum kollektiven Bongotrommeln.
Auf dem Teich haben Jung und Alt ihren Spaß daran, mit den roten Plastiktretbooten ihre Runden um den
Springbrunnen zu drehen. Im Biergarten direkt am Teich genießen andere derweil ein kühles Weizenbier.
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