| Lacrimas profundere – Ave End |
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von Markus Klausen
Ungefähr zwei Jahre sind seit dem Erscheinen des letzten Albums von „Lacrimas profundere“, „Fall, I will follow“, vergangen. Nach ausgedehnten Touren, teils als Support für „Amorphis“ und „Paradise Lost“, teils als Headliner, melden sich die sechs Musiker nun mit ihrer insgesamt sechsten Scheibe „Ave End“ zurück. Darauf zu finden gibt es elf neue Songs feinsten Gothic Rocks, bei denen sich die Band selbst treu geblieben ist und das spielt, was Sänger Christopher einst als „Rock ’n’ sad music“ beschrieb. Das heißt, es gibt sowohl harte und schnelle Nummern mit eingängigen Gitarrenriffs, wie zum Bespiel der Song „sarah lou“, als auch Titel wie „come, solitude, das Schlußstück der CD, die durch ihre melancholischen Melodien und ihre düstere Stimmung hervorstechen. Dazu kommt immer passend der Gesang von Frontmann Christopher, der teilweise an HIMs Ville Vallo erinnert. Überhaupt scheint es zwischen beiden Bands einige Berührungspunkte zu geben, was unter anderem daran liegen mag, dass „Lacrimas profundere“ ihr Album in denselben Studios (Finnvox Studios) wie die finnischen Düsterrocker gemischt haben. Einen Vorgeschmack auf das Machwerk bietet die erste Single, die genau wie das Album den Namen „ave end“ trägt. Das passende Video dazu ist mittlerweile auch auf den Musiksendern zu bestaunen. Fazit: „Ave End“ passt von der Grundstimmung her perfekt in diesen teils düsteren und verregneten Sommer, denn Schwermut und Melancholie werden bei „Lacrimas profundere“ groß geschrieben. Weitere Infos: Gesamtspielzeit: ca. 43 Minuten Info-Link:
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