Les Babacools

 

von Isabel Raab

Als "Raggafunkin" bezeichnet die Band "Les Babacools" ihre Musik. Darunter kann man sich in etwa einen Mix aus Ragga, Reggae, Latin, Funk und Rock vorstellen. Am 21. Mai trat die neunköpfige Band im Kölner Underground auf, das neue Album "companeros 36" erschien am 26. Mai. Zwischen all den Konzertterminen ihrer "Ya Basta!"- Tour 2003 traf Spiritv die Bandmitglieder Philipp und Caramelo. Philipp erklärt uns, was genau unter "Raggafunkin" zu verstehen ist.

O-Ton Les Babacools

Der Bandname der "Les Babacools", die es bereits seit 1991 gibt, stammt von Sänger Gerwin, der ihn in einem französischen Reiseatlas gefunden hat. Der Begriff bedeutet soviel wie "Hippies" oder "Freaks". Mit "Hippies" waren sie einverstanden, und auch die Exotik des Namens gefiel den künftigen Babacools. Die Babacools wollen die ganzen Einflüsse, von denen sie musikalisch wie auch kulturell geprägt sind, in ihrer Musik zum Ausdruck bringen. Der Mulitkulti-Mix ihrer eigenen Bandmitglieder zeigt sich auch in ihren Songs, die auf englisch, französisch und spanisch gesungen werden.

O-Ton Les Babacools

Ihr Musikstil hat sich im Laufe der Jahre auch immer wieder gewandelt, neue Elemente sind dazugekommen, und die Band probiert immer wieder etwas neues aus.

O-Ton Les Babacools

Auf den Namen für die neue CD, "companeros 36", kam die Band, da sie die ganze Platte, übrigens in Eigenregie, in einem Studio mit der Hausnummer 36 aufgenommen haben. Und "companeros" heißt so viel wie "Kumpel" oder "Freunde". Außer den für die Band typischen Musikrichtungen finden sich auf der CD vor allem Latin-Stücke und auch zwei Lieder, die einen ganz neuen Sound zeigen.

O-Ton Les Babacools

Die "Ya- Basta!"- Tour 2003 läuft nun schon seit Anfang April, und die Babacools geben bis Ende August ca. 40 Konzerte, bei denen sie ihre Bühnenerfahrung unter Beweis stellen. Die Band tritt sowohl in Clubs und Hallen wie auch auf Festivals auf. Die Babacools spielten schon zusammen mit Bands wie Blumentopf, Fettes Brot, Main Concept, Sens Unik und traten auf ihren deutschlandweiten Supportauftritten mit den Fun Lovin Criminals (1998 und 1999) und Fishbone (2000) auf. Während die Konzerte im Frühjahr und Sommer statt finden, wird im Winter dann meist produziert. Außer den regelmäßigen Konzerten haben die Babacools verschiedene andere Projekte auf die Beine gestellt. So veranstalteten sie z.B. im "Backstage" in München den wöchentlichen Clubabend "Babacools Soundsystem" (1997-2000). Die Band arbeitete auch an Salsa- und Latinprojekten, deren Einfluß auch auf der neuen CD zu hören ist.

O-Ton Les Babacools

Die einzelnen Bandmitglieder sind auch an diversen anderen musikalischen Projekten beteiligt und nehmen z.B. Songs mit anderen Bands auf. Auch auf der neuen CD hat der Sänger einer anderen Band spontan mitgewirkt.

In Köln haben die Babacools schon zwei Mal gespielt, einmal im Prime Club, und einmal in der Live Music Hall. Von Köln sind sie begeistert:

O-Ton Les Babacools

Info-Link: www.babacools.de

 
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