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Musikkritik: Jazzanova - In Between |
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Dieses Erstlingswerk aus eigener Hand besticht durch seine Vielfalt stilistischer Einflüsse. Organisch reihen sich Soul-, Hip-Hop und House-Sounds aneinander und schaffen eine Klangcollage, die unterschiedlicher und gleichermaßen harmonischer nicht sein könnte. Unter Mitwirkung erstklassiger Gastkünstler wie u. a. David Friedmann, Paul Kleber, dem Rapper Capital A, Victer Duplaix und Ursula Rucker mit ihrer beseelten Stimme, gelingt den Berlinern ein musikalischer Kunstgriff zwischen Jazz und scheinbar weit entfernten Klangwelten. Vergleichbar mit dem Verlauf einer Sinuswelle entfaltet das Album über die Dauer von 74 Minuten sehr unterschiedliche Stimmungen. Ruhig bis extrovertiert, nachdenklich bis trivial klingen auch die Stimmen; immer passend im Kontext der Musik. Mal wird die Musik sehr elektronisch, an anderen Stellen wiederum nur instrumental in Szene gesetzt. Das Arrangement der Musik wirkt wohlüberlegt - manchem mag es bisweilen ein wenig "kopflastig" erscheinen. "In Between" zeugt von intelligenter, teilweise aber auch nur schwer zugänglicher Musik und braucht deshalb einige Zeit, um zu wirken.
Florian Breithaupt
Das Album ist bereits Ende April 2002 erschienen.
Mehr Infos zu Jazzanova unter
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