| Das EL-DE-Haus in Köln |
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von Sandra Berkling
Das EL-DE-Haus am Kölner Appellhofplatz wurde unmittelbar nach seiner Erbauung 1934/35 von der Gestapo (Geheime Staatspolizei) in Beschlag genommen und bis Kriegsende als Hauptsitz genutzt. Der geschichtsträchtige Ort beherbergt heute das NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln. Die Einrichtung zeigt sich verantwortlich für die Dauerausstellung "Köln im Nationalsozialismus". Anhand von umfangreichem Text- und Bildmaterial können sich dort historisch Interessierte über politische Entwicklungen vor Ort, aber auch über die Alltagssituation sämtlicher Bevölkerungsgruppen informieren. Eine Besonderheit des EL-DE-Hauses ist die im Keller eingerichtete Gedenkstätte. Das Untergeschoss wurde von der Gestapo einst zum Hausgefängnis umfunktioniert, in dem politisch verdächtige Personen beliebig lange festgehalten werden konnten. In den zehn Zellen fanden sich Ende der 70er Jahre Wandinschriften, die von den Häftlingen hinterlassen wurden und an die von ihnen erlittenen Grausamkeiten erinnern. Weitere Informationen zum EL-DE-Haus sind im Internet unter der Adresse www.museenkoeln.de/ns-dok abrufbar.
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