| Rhein Energie feierte auf dem „Energy Moonball“ die Revanche gegen Braunschweig |
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Unter den 2.834 Zuschauern im fast ausverkauften GEW Energy Dome gab es zahlreiche Studenten, die sich bei der Vorverkaufspromotion von Rhein Energie an der Sporthochschule und Universität zu Köln Studententickets für 6 Euros gesichert hatten. Die ganze Veranstaltung wurde von der Brauerei Gilden Kölsch gesponsert, die außerdem für soziale Getränkepreise (Kölsch 1 Euro) sorgte. Dem deutschen Vizemeister aus Köln gelang es, sich in einem spannungsgeladenen Spiel gegen den Tabellenzweiten aus Braunschweig durchzusetzen und nach 60 Tagen ohne Heimsieg (letzter Sieg 30.11.02 über Würzburg) die Negativserie zu stoppen. In der Tabelle zieht Rhein Energie damit im Punktestand mit den Gästen gleich und verbessert sich um einen Platz auf den fünften Rang. Schon im Vorfeld des Spiels hatte Sasa Obradovic, der Spielmacher von Rhein Energie Cologne (bekannt durch sein Stirnband) für Emotionen gesorgt, als er ankündigte, dass für die bittere Niederlage im Hinspiel bei der Überraschungsmannschaft der s.Oliver Bundesliga „Revanche angesagt“ sei. Das Spiel der beiden Stromversorger war kampfbetont und bot ein Kopf-an-Kopf-Rennen auf der Ergebnistafel. Gerade in der Endphase lagen die Nerven bei beiden Mannschaften blank, so dass es zu mehreren Rangeleien zwischen den Spielern kam. Das Spiel war von einem Hin und Her im Spielstand geprägt. In der
sechsten Minute des zweiten Viertels lagen die Niedersachsen mit 30:40
vorne und in der siebten Minute des dritten Viertels hatten sich die Gastgeber
eine 61:51 Führung herausgespielt. In der Schlussphase stand es dann
39 Sekunden vor dem Ende 81:79. Als 28 Sekunden vor der Schlusssirene
Pete Lisicky für die Braunschweiger ein Dreier gelang, spitzte sich
das Match an Dramatik zu. Nur 12 Sekunden vor Schluss wurde dann der deutsche
Nationalspieler Stephen Arigbabu gefoult und konnte mit seinen zwei Freiwürfen
noch einmal die Führung (83:82) übernehmen. Die Halle tobte
und verfolgte das atemberaubende Spiel mit anfeuerndem Getöse. Der
anschließende Angriff der Braunschweiger endete noch mit einem Wurf
mit dem Schlusssignal der Sirene, der allerdings nur knapp den Ring verpasste.
Der Braunschweiger Coach Ken Scalabroni kritisierte in der Pressekonferenz
die Schiedsrichterleistung in der Schlussphase, die seine Mannschaft entscheidend
benachteiligt hatte. Der Kölner Headcoach Stephan Baeck dagegen lobte
sein Team: „Wir haben uns in der ersten Halbzeit mit Emotionen zurück
ins Spiel gekämpft und Moral und Charakter gezeigt“. Jedoch
sah er noch Schwachpunkte in seiner Mannschaft: „Wir müssen
lernen das Spielen zu kontrollieren, die Ruhe zu bewahren und cleverer
zu spielen“. Zum besten Spieler bei Rhein Energie gehörte C.C.
Harrison (mit 22 Punkten), dem viele entscheidende Punkte gelangen und
Braunschweigs Pete Lisicky, der mit 30 Punkten der Highscorer des Matches
war. Viel Spaß am Basketballspiel dürften auch die zahlreichen Studenten gehabt haben, die ihre Karten bei den Promotionsaktionen an der Deutschen Sporthochschule und der Universität zu Köln für einen ermäßigten Preis von 6 Euro gekauft hatten und vielleicht zum ersten Mal live ein Basketballmatch miterlebt haben. Das spannende Spiel war sicherlich Werbung für Rhein Energie, die am Dienstag (04.02.02) auf Pamesa Valencia, dem Tabellenführer der spanischen Liga, im ULEB Cup (Köln ist die letzte deutsche Mannschaft in diesem europäischen Wettbewerb) und am Sonntag (08.02.02) im attraktiven Rheinderby auf die Telekom Baskets aus Bonn, dem Tabellenführer der s.Oliver Bundesliga, in der Kölnarena treffen. Im Anschluss an das Spiel wurde dann in der großen Eingangshalle
des GEW Energy Domes ausgelassen auf dem zweiten „Energy Moonball“
der Sieg über TXU Energie Braunschweig gefeiert. Höhepunkt des
Abends war der Auftritt der deutschlandweit bekannten A Cappella Gruppe
„Basta“. Das erfolgreiche Quintett aus Köln unterhielt
das Publikum auf seiner zweimal halbstündigen Bühnenshow mit
altbekannten Liedern in lustigen leichtveränderten Melodien und Texten,
wie zum Beispiel Marianne Rosenbergs „Er gehört zu mir“
als Herbert Grönemeyer-Version oder der Beatles-Song „Yesterday“
im Buena Vista Social Club-Stil. Nach dem Konzert legten DJ´s noch
auf und die Besucher schwangen das Tanzbein bis in die Abendstunden.
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