Überzeugende Vorstellung der Centurions

 

von Markus Klausen; Foto: Sandra Scherning

Starkes Pass-Spiel - Ryan van Dyke
Peter Vaas hat seine ganz eigene Football-Philosophie. Der Cheftrainer der Cologne Centurions weiß: „Man gewinnt keine Football-Spiele, man verliert sie. Deswegen gilt es zuerst, Niederlagen zu verhindern.“ Für die Partie am Samstag gegen die Scottish Claymores bedeutete das, die Fehler und Unkonzentriertheiten der vergangenen Spiele, in denen die Gegner oft zu leicht zu Punkten kamen, abzustellen.

Das gelang, wenngleich es die Schotten waren, die die ersten Zähler des Matchs einfahren konnten. Nach einem Fieldgoal des Kickers Rob Hart aus 25 Yards lagen die Claymores nach knapp sechs Minuten im ersten Viertel mit 3-0 in Führung. Das waren jedoch gleichzeitig die letzten Punkte, die das Team von Trainer Jack Bicknell erzielen sollte. Danach brachten sie sich mit vielen unnötigen Fouls und den damit verbundenen Yard-Verlusten aus dem Konzept und ermöglichten es den Centurions immer weiter vorzurücken. Nach weiteren drei Minuten war es dann soweit. Nach einem guten Pass-Spiel von Quarterback Ryan van Dyke über 15 Yards war es Wide Receiver Todd Devoe, der das Ei mit dem ersten Touchdown in der Endzone unterbringen konnte Zusammen mit dem Extrapunkt durch Kicker Ola Kimrin lagen die Centurions nach dem ersten Viertel nun mit 7-3 vorne.

Das zweite Viertel begann ungefähr dort, wo das erste aufgehört hatte. Wieder einmal leistete sich die schottische Defense ein unnötiges Foul und gewährte den Centurions weiteren Raumgewinn. Dann erneut ein starker Pass von van Dyke und Todd Devoe konnte den zweiten Touchdown für die Kölner Mannschaft erzielen. Kurz vor der Halbzeit gab es weitere drei Punkte für das Fieldgoal von Derek Schorejs, und der 17-3 Endstand war bereits jetzt hergestellt.

Richtig langweilig wurde es den 8.761 Zuschauern im Stadion aber nicht. Sie sahen weiterhin eine hochkonzentrierte Mannschaft der Centurions, die durch ein starkes Laufspiel Yard um Yard auf dem Feld gewann. Besonders hervorzuheben ist in diesem Zusammenhang Running Back Avon Cobourne, der von den insgesamt erzielten 159 Yards Raumgewinn allein 116 für sich verbuchen konnte und dafür ein Sonderlob von Headcoach Peter Vaas einheimste: „He’s hard as hell!“

Nächste Woche gilt es, den Aufwärtstrend zu bestätigen. Am ersten Mai steht bereits das Rückspiel gegen Frankfurt Galaxy auf dem Spielplan.

 

Weitere Infos:
Das Ergebnis nach Vierteln: 7:3, 10:0, 0:0, 0:0

Die anderen Partien:
Rhein Fire – Berlin Thunder 10:14
Amsterdam Admirals – Frankfurt Galaxy 21:17

 

Info-Links:
www.cologne-centurions.com
www.claymores.co.uk

 


Fotogalerie: Die Cologne Centurions - NFL Europe Football in Köln


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