Knapper Sieg über rheinischen Rivalen

 

von Markus Klausen; Foto: Rainer Rilke

Nachher hatten sich sich wieder lieb: Ryan van Dyke und Charles Drake
Ted Suzuki ist ein freundlicher Mensch. Der ehemalige Footballspieler aus Japan war am Sonntag zu Gast im Rheinenergie-Stadion beim Spiel der Cologne Centurions gegen Rhein Fire. Und wie es sich für einen guten Gast gehört, hat er den Gastgebern ein Geschenk mitgebracht. Vor dem Kick-Off sprach er mit dem Kölner Headcoach Peter Vaas und in diesem Gespräch muss er ungefähr so etwas gesagt haben wie: „Ich bringe Euch das Geschenk des Glücks.“ Vaas dachte nun, dass sein Team 30 bis 40 Punkte gegen Rhein Fire erzielen würde. Doch weit gefehlt. Es war wohl das eher das Glück, dass Left Cornerback Will Hunter 20 Sekunden vor Schluss einen Pass von Rhein Fire Quarterback Chad Hutchinson abfangen konnte, denn damit war die Partie endgültig entschieden.

7:6 hieß am Ende aus Kölner Sicht. Nicht unbedingt ein Augenschmaus für die 20.354 Zuschauer, die damit einen neuen Rekord für Footballspiele in Köln aufstellten, sondern eine aggressive von den Defense Reihen beherrschte Begegnung. Das zeichnete sich bereits von Beginn an ab, als die beiden Teams sich im ersten Viertel nicht viel Raum schenkten. Erst ab Ende des ersten Quarters konnten sich die Footballer aus Düsseldorf eine Überlegenheit herausspielen. Mitte des zweiten Abschnittes sollte sich diese Überlegenheit dann in Punkte umwandeln. Fire Quarterback Greg Zolman konnte aus einen Yard den Touchdown erzielen. Es blieb allerdings bei der 6:0 Führung, da der folgende Extra Punkt Kick von den Kölnern abgeblockt wurde.

Nach der Pause kamen die Kölner dann mit neuem Schwung aus der Kabine. Sie hielten die Gäste weit weg von ihrer eigenen Endzone und konnten dann bei ihrem ersten Angriff im dritten Quarter endlich den ersehnten Touchdown erzielen. Nach einem Pass von Quarterback Ryan van Dyke über 14 Yards war es Wide Receiver Ben Nelson, der das Ei in der Endzone fangen konnte. Der Extra Punkt wurde verwandelt und so lagen die Centurions 7:6 in Führung. Danach blieb es zwar weiterhin spannend, doch die Centurions ließen keine Düsseldorfer Punkte mehr zu und konnten durch Will Hunter den Sieg endgültig sicherstellen.

Damit war die Revanche für die Hinspielniederlage (25:26) geglückt, was natürlich besonders den gebürtigen Kölner Werner Hippler freute. „Am Anfang hatten wir ein bisschen Probleme mit dem Laufspiel von Rhein Fire, aber mit der Unterstützung durch das tolle Publikum haben wir das Spiel letztendlich für uns entscheiden können.

 

Weitere Infos:
Das Ergebnis nach Vierteln: 0:0; 0:6; 7:0; 0:0

Die anderen Partien des achten Spieltags:
Frankfurt Galaxy – Berlin Thunder: 27:31
Amsterdam Admirals – Scottish Claymores: 17:19

 

Info-Links:
www.cologne-centurions.com
www.rhein-fire.de

 


Fotogalerie: Die Cologne Centurions - NFL Europe Football in Köln


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