Mit AstA-Unisport zum Windsurfen und Beachvolleyball nach Spanien

 
von Anke Bickenbach
und Sabrina Schneider

Zum ersten Mal nahmen wir daran teil und waren über die große Zahl der TeilnehmerInnen erstaunt. Rund 130 sportbegeisterte StudentenInnen fuhren gut gelaunt 14 Stunden per Bus Richtung Süden. Obwohl es sich um zwei gegensätzliche Sportarten handelt - die Volleyballer spielen gegen und die Surfer mit dem Wind - klappte das Zusammenspiel zwischen Surfern und Volleyballern ausgezeichnet.

25 Wasser- und ca. 100 Ballsportler maßen ihre Kräfte und ihr Durchhaltevermögen nicht nur am Sport, sondern auch jeden Abend am Partymarathon.

Die allnächtlichen Parties konnten durch das palettenweise aus Deutschland transportierte "Tip-Bier" schon mal exzessiv ausarten...
Ob clubeigene Disco, Beach- oder Bungalowparties - jede Nacht wurde zum Tag gemacht. Die Surflehrer hielten konsequent am längsten durch und standen trotzdem am nächsten Morgen fast immer pünktlich auf der Matte, um gewissenhaft ihren Schützlingen das Surfen nahe zu bringen.
Surflehrer Max stand seinen Mann
Wir Surfanfänger hatten unsere Startschwierigkeiten: Theoretisch bestens informiert standen wir vor dem ersten Problem: Wie zwängt man sich in einen Neoprenanzug? Nachdem diese große Herausforderung bewältigt war, näherten wir uns mit großem Respekt dem Surfbrett.
Trockenübungen auf dem sicheren Land- Die Segel stehen!
Die ersten Tage befanden wir uns eher neben als auf dem Board
Das Brett wollte einfach nicht so wie wir. Dementsprechend waren wir massenhaft mit blauen Flecken versehen und erweckten den Eindruck, geschlagen worden zu sein. Trotzdem gaben wir die Hoffnung nicht auf und stürzten uns am nächsten Tag wieder in die Wellen. Zu Beginn nicht vorstellbar, erreichte trotzdem jeder das Lernziel: Stolz surften wir die Küste entlang.
Versuch, das gleiche auf dem Wasser zu vollbringen...
Die anstrengenden Surfstunden und nächtlichen Strapazen forderten ihre Opfer.
Volleyballer vs. Surfer
Erschöpft suchten wir Ruhepausen am Strand und gaben den Volleyballern mentale und praktische Unterstützung.

Gelobt seien auch die drei Köche, die mit guter Verpflegung für unsere körperliche Fitness sorgten und uns für die Hip-Hop-Sessions mit Miriam vom Unisport stärkten.
Miri von Unisport in voller Konzentration beim Hip Hop
Das Sportprogramm ließ die Kultur nicht außer acht: In Barcelona erkundeten wir einige Sehenswürdigkeiten wie Sagrada Familia, Plaza de la Catalunya, das Gaudi-Haus und die Universität. Der Tag reichte leider nicht aus, um auch nur annähernd alle Highlights der Stadt zu erkunden. Auch brachte der Hinweis einer Spanierin, erst durch Handzeichen Busse anzuhalten (nachdem diese dreimal an der Haltestelle an uns vorbei gefahren waren), uns doch noch zu den angestrebten Zielen.
Nach der letzten durchfeierten Nacht bewunderten wir den Sonnenaufgang am Strand
und kehrten leicht übermüdet aber zufrieden nach Köln zurück.

Nun hat uns der Unialltag wieder.

Nach einer gelungene Woche voller Spaß, Kampf gegen die Wellen, den Wind und uns selbst, behalten wir die Fahrt mit dem AstA-Unisport in guter Erinnerung. Fazit: Sehr empfehlenswert.

Anke Bickenbach Sabrina Schneider

 
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