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von Dimitrios Papatheodorou
Das erste Viertel wurde von solider Defensivarbeit bestimmt, und so kam keines der Teams zu Punkten. Erst zu Beginn des zweiten Viertels kamen die Gäste aus Köln bis in die Red Zone der Monarchs, von wo Quarterback Darius Outlaw einen Pass über fünf Yards auf Wide Receiver Dominic Hanselmann zum Touchdown landen konnte. Der Extrapunkt war gut, so dass die Falken mit 7:0 in Führung gingen. Doch Dresden schlug direkt zurück. Nach einem guten Drive, bei dem sie ein abwechselungsreiches Pass- und Laufspiel zeigten, konnten Quarterback Dylan Meier mit einem 12-Yard-Pass auf Wide Receiver Markus Günther sowie Kicker Holger Hempel den Ausgleich wieder herstellen. Im folgenden Spielzug verloren die Falcons ihren Spielmacher Darius Outlaw, der nach zwei Fouls in Folge des Feldes verwiesen wurde. Nachdem die Monarchs ihren Ballbesitz erneut mit einem Punt beenden mussten, konnten die Kölner unter Führung des neuen Quarterbacks Markus Radke wieder bis an die gegnerische 15-Yard-Linie vordringen. Radke bewies, dass er Darius Outlaw gut vertrat, als er mit einem Pass über 15 Yards auf Toni Moore den Halbzeitstand von 14:7 (nach verwandeltem Extrapunkt) herstellte. Das dritte Viertel wurde wiederum von den Abwehrreihen dominiert. So konnten die Falcons bis kurz vor dem Ende des Viertels nur 19 Yards überbrücken, die Monarchs machten sogar überhaupt keinen Raum gut. Dann jedoch warf Kölns Quarterback Markus Radke eine Interception, die Dresdens Elias Betka zum Touchdown in die Kölner Endzone tragen konnte. Nach dem Extrapunkt hatten die Gastgeber erneut ausgeglichen, doch für die Falcons wirkte dieses Missgeschick wie ein Weckruf. Nach 45 überbrückten Yards und einem 9-Yard-Touchdownlauf durch Christoph Pohlenz gingen sie ein weiteres Mal in Führung. Das letzte Viertel musste die Entscheidung bringen, und sie fiel zugunsten der Dresden Monarchs. Markus Radke warf gleich zu Beginn seine dritte Interception, die die Dresdner im direkten Gegenzug zu einem Field Goal nutzen konnten. Die Kölner verpassten im Anschluss die Gelegenheit, ihrerseits einen Field-Goal-Versuch zu verwandeln, während die Monarchs nach ihrem dritten Touchdown des Abends zum ersten Mal in diesem Spiel in Führung gingen. Im nächsten Spielzug hatten die Falcons Pech, als die Schiedsrichter nach einem Quarterback Sack gegen Markus Radke auf Safety entschieden. Ein letztes Mal kamen die Kölner bis in die gegnerische Spielhälfte, doch Radkes vierte Interception beendete alle Hoffnungen seiner Mannschaft und machte den ersten Saisonsieg der Dresden Monarchs perfekt. Zahlenmäßig waren die Falcons drückend überlegen. 345 Yards konnten sie überbrücken, während die Monarchs nur 178 schafften. Doch es gelang nicht, diese Überlegenheit auch in ausreichend Zählbares zu verwandeln. Trotz der geringen Yardleistung schafften die Dresdner mit 15 ersten Downs genau so viele wie die Gäste. Dies spricht nicht für eine sichere Abwehrarbeit auf Seiten der Kölner. Besondere Bedeutung dürfte die Disqualifikation von Darius Outlaw gehabt haben, denn sein Ersatz Markus Radke zog sich zwar achtbar aus der Affäre, verfügt jedoch über zu wenig Spielpraxis, was sich in nur neun vollständigen Pässen bei 25 Versuchen und vier Interceptions niederschlug. Die Cologne Falcons müssen sich nun mächtig anstrengen, wollen sie die Playoffs noch erreichen. Am kommenden Samstag gastiert mit den Hamburg Blue Devils der direkte Konkurrent auf den vierten Tabellenplatz im Südstadion. Bei einem Sieg können die Falcons punktemäßig auf die Hamburger aufschließen. | ||
