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von Dimitrios Papatheodorou
Der Sieg der Gäste ging in auch in dieser Höhe vollkommen in Ordnung. Direkt der erste Drive der Hamburger führte zum ersten Touchdown. Der Extrapunkt konnte geblockt werden, doch dies blieb einer der wenigen Lichtblicke im Spiel der Kölner. Während des verbleibenden ersten Viertels gelang es noch, die Blue Devils einigermaßen auf Distanz zu halten, doch im zweiten Spielviertel schlugen die Gäste gleich zweimal zu. Erst unmittelbar vor der Pause gelang es der Offense der Falcons, der Endzone der Hamburger einigermaßen gefährlich zu werden – bezeichnenderweise durch einen Fumble durch Hamburgs Toni Meinhardt. Doch auch diese gute Gelegenheit konnte nur in ein Field Goal durch Sascha Jungblut verwandelt werden. So gingen die Mannschaften mit einem Spielstand von 21:3 aus Sicht der Gäste in die Pause. Die zweite Halbzeit wurde nicht besser für die Falcons. Interims-Quarterback Toni Moore warf eine Interception, die Hamburgs Dennis Kuczinski bis in die Endzone zum Touchdown tragen konnte. In der Folgezeit gelang es den Falcons weder, auch nur einmal in die Nähe der gegnerischen Red Zone vorzustoßen, noch den übermächtigen Angriffen der Blue Devils eine wirksame Verteidigung entgegenzusetzen. Die Hamburger jedoch landeten in diesem Durchgang insgesamt vier Touchdowns und ließen den Gastgebern keine Chance. Die Falken wiederum machten sich das Leben durch vier Interceptions und insgesamt nur sieben durch Pässe überbrückte Yards selbst schwer. Am Ende waren sie mit dem Endstand von 49:3 noch gut bedient. ![]() Die Cologne Falcons mussten mit einer zusammengewürfelten Mannschaft antreten. Insbesondere der Ausfall des etatmäßigen Qurterbacks Darius Outlaw machte sich überdeutlich bemerkbar. Toni Moore und Markus Radke konnten das Offensivspiel nicht souverän genug führen. Überhaupt nur drei erste Downs standen am Ende zu Buche. Neuzugang Justin Johnson, von Hause aus ein Linebacker und wieder einmal der zuverlässigste Verteidiger, musste zwischenzeitlich als Running Back aushelfen und wurde so auch noch zum erfolgreichsten Rusher in diesem Debakel für die Cologne Falcons. Mit nunmehr vier Punkten Rückstand auf Platz vier dürften die Falcons kaum noch Chancen auf einen Einzug in die Playoffrunde haben. Die spielerischen Mittel der Mannschaft scheinen in dieser Saison auch ohne den Ausfall einiger Schlüsselspieler zu eingeschränkt, um dauerhaft erfolgreich zu sein. Für Head Coach Javan Lenhardt bleibt nunmehr allein, das Beste aus den verbleibenden drei Saisonspielen herauszuholen und mit der Vorbereitung auf das nächste Jahr zu beginnen. | ||

