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von Sarah Bleimehl
Doch diese Tätigkeit hat Cobb den Zugang zu seinem Privatleben und seinen Kindern verbaut: er wird international gesucht und kann nicht nach Hause zurückkehren. Plötzlich bekommt er ein Jobangebot eines mächtigen Mannes (Ken Watanabe), der ihm durch seinen Einfluss zu seinem alten Leben zurück verhelfen könnte. Dafür muss er aber etwas Unfassbares tun: er soll jemand eine Idee einpflanzen, anstatt sie ihm zu stehlen. Zusammen mit einem talentierten Team begibt er sich in das Abenteuer. Doch es lauern noch mehr Herausforderungen: Cobb muss sich seinen eigenen unverarbeiteten Erfahrungen stellen, die ihn und das gesamte Team in Gefahr bringen. Nur Ariadne, die junge Architektin (großartig: Juno-Darstellerin Ellen Page) erkennt die Bedrohung und hilft Cobb bei der Verarbeitung. Es geht um die fantastische und mysteriöse Welt unserer Träume und deren Grenzen zur Realität, die Grenze zwischen Bewusstsein und Unterbewusstsein, Vernunft und Wahnsinn. Dieses durchaus interessante Thema ist verpackt in eine Hollywood-Mischung aus Action, Special Effects, Liebesgeschichte und nochmal Action und bleibt deshalb leider inhaltlich unter seinen Möglichkeiten zurück. Der Film wurde in sechs Ländern auf vier Kontinenten gedreht, hat internationale Star-Besetzung, aufwändige Spezialeffekte und eine komplexe Handlung – keine Frage, dieser Film war teuer und wird sein Geld sicherlich wieder einspielen. Wer aufwändige, intelligente Action-Thriller mag sollte sich Inception nicht entgehen lassen. Inception USA 2010 Regie: Christopher Nolan Länge: 148 Minuten Bild: Verleih Kinostart: 29.07.2010 | ||
