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von Dimitrios Papatheodorou; Fotos: Sandra Scherning, City-Press
Die Hamburg Sea Devils haben in diesem Rennen allerdings die besten Karten. Nur, wenn das Auswärtsspiel in Düsseldorf verloren geht und gleichzeitig die Partie Köln gegen Frankfurt unentschieden endet, ist das Überraschungsteam der Saison 2007 aus dem Rennen. Für die Centurions und Titelverteidiger Galaxy ist dagegen ein Sieg Pflicht, was der Begegnung in der Commerzbank-Arena eine besondere Brisanz verleiht. Frankfurt hat in dieser Spielzeit noch kein Heimspiel verloren, während die Centurions alle Auswärtsspiele für sich entscheiden konnten. Mit derartigen Spökenkiekereien kann der Kölner Interimstrainer John Lyons jedoch nichts anfangen: „Wir beschäftigen uns nicht mit solchen Dingen. Wir konzentrieren uns ausschließlich darauf, das Spiel zu gewinnen.“ Es gilt, das insgesamt starke Spiel der Galaxy zu neutralisieren. „Entscheidend ist, dass Frankfurt eine erstklassige Turnover-Rate hat. Es ist bezeichnend, dass die verbliebenen World-Bowl-Kandidaten auch die besten Teams sind, was die Turnovers anbelangt“, sagt Lyons. In Frankfurt wird zudem die beste Offensivmannschaft der Liga der besten Defensivabteilung gegenüberstehen. Interessant dürfte werden, wie die traditionell starke Kölner Passverteidigung auf J.T. O’Sulllivan reagieren wird, den derzeit erfolgreichsten Quarterback in der NFL Europa. In Frankfurt setzt man in erster Linie auf seine Pässe, um das Spiel voranzutreiben. Wenn die Secondary der Centurions funktioniert, könnte es gelingen, Galaxy unter Kontrolle zu halten. Derweil wurde Kölns Quarterback Erik Meyer für seine Leistung im Spiel gegen die Admirals zum Offensivspieler der Woche gewählt.
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