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von Stephanie Kern; Bild: Stadt Revue Verlag
Museum mal anders kann man von 19 bis 3 Uhr erleben. Neben den ständigen und aktuellen Ausstellungen gibt es Führungen, Theater, Tanz, Filme und Musik. Im Wallraf- Richartz- Museum am Rathaus zum Beispiel ist „le pop musik“ -Nacht mit Stars des „neuen französischen Chansons“, der allerdings mit dem klassischen Chanson nicht mehr viel zu tun hat. Tanzende Derwische könnt Ihr im Museum Schnütgen in der Cäcilienstraße erleben, während es im Römisch-Germanischen Museum eher ruhig zugeht: „Die Geschäfte des Julius Cäsar“ von Bertolt Brecht wird sozusagen als Hörbuch vertont und das Deutsch-Griechische Theater führt die Tragödie „Ödipus auf Kolonos“ von Sophokles auf. Ihr könnt aber auch im Geomuseum der Universität in den Untergrund gehen und den Barbara- Bergwerks- Stollen erkunden. In die andere Richtung geht es in der Volkssternwarte. Dort könnt Ihr alles fragen, was Ihr schon immer mal über Sterne wissen wolltet. Durch den Kölner Nachthimmel könnt Ihr auch tatsächlich schweben –und zwar mit der Seilbahn, die bis 2 Uhr 15 geöffnet ist und für Besucher der Museumsnacht Sonderpreise bietet. Die Themen der Führungen reichen von „Erotik und Schokolade“ im Schokoladenmuseum über eine Kostümführung im Karnevalsmuseum bis zu Pablo Picasso im Museum Ludwig. Wenn Ihr euch für eine Ausstellung interessieren, solltet Ihr diese besser vor 24 Uhr besuchen. Danach ist man nicht mehr so recht aufnahmefähig für die Feinheiten eines römischen Weinglases oder ostasiatischen Porzellans. Die Museumsnacht hat natürlich noch viel mehr zu bieten. Was, das könnt Ihr im Programmheft oder im Internet unter www.museumsnacht-koeln.de nachlesen. Karten gibt es für 14,50 € inklusive Gebühren bei KölnTicket telefonisch (0221/ 2801), übers Internet unter www.koelnticket.de und bei allen angeschlossenen Vorverkaufsstellen. | ||
